Univ.-Prof. DDr. med. Erwin Jonke

Zahnspangen für Kinder; Jugendliche und Erwachsene Privat und alle Kassen

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Kieferfehlstellungen und ihre Folgen

Behandlung von Kieferfehlstellungen

Eine Fehlstellung liegt dann vor, wenn entweder die Zähne selbst oder die Lage des Ober- und Unterkiefers zueinander nicht im richtigen Verhältnis stehen. Hier finden Sie eine Übersicht über die häufigsten Fehlstellungen:

Rücklage des Unterkiefers ("Distalbiss")

Aufgrund eines Missverhältnisses von Ober- und Unterkieferwachstum kommt es häufig zu funktionellen wie ästhetischen Problemen. Im Kindesalter kann dieser Fehlbiss meist durch einfache Maßnahmen behoben werden, während im Erwachsenenalter oftmals ein kieferchirurgischer Eingriff notwendig ist.

Kreuzbiss ("verkehrter Überbiss")

Zähne der unteren Zahnreihe stehen über die obere Zahnreihe hinaus. Oft reichen bereits einfache Behandlungsmaßnahmen, um ein eventuell daraus resultierendes asymmetrisches Wachstum des Kiefers zu verhindern.

Vorlage des Unterkiefers ("Mesialbiss")

Da diese Fehlstellung zu einem großen ästhetischen Problem und damit zu einer enormen psychischen Belastung führen kann, ist es besonders wichtig, die Vorlage des Unterkiefers frühzeitig zu behandeln. Oft reicht schon im späten Jugendalter keine rein konservative Therapie (nur mit Zahnspange) mehr, sondern es muss ein chirurgischer Eingriff vorgenommen werden.

Lutschoffener Biss

Beruht meistens auf schlechten Angewohnheiten wie Daumenlutschen oder der Verwendung von Schnullern über das 3. Lebensjahr hinaus. Zwischen der oberen und unteren Zahnreihe bildet sich dadurch ein mehr oder weniger ausgeprägter Spalt, eventuell kombiniert mit einer Zungenfehlfunktion. Daher wird neben einer kieferorthopädischen Korrektur oft auch eine logopädische Begleittherapie notwendig.