Ihr Einsatz zahlt sich aus.

Herausnehmbare Zahnspangen haben einen entscheidenden Vorteil: Sie sind herausnehmbar. Dadurch können sie leicht und einfach gereinigt werden und stellen z. B. beim Essen, beim Sport oder bei Fototerminen keine Beeinträchtigung dar.

Natürlich bringt aber nur regelmäßiges Tragen den gewünschten Effekt, die empfohlenen Tragezeiten (meist 13 Stunden pro Tag) sollten daher unbedingt eingehalten werden. Der Behandlungserfolg hängt hier also zu einem großen Teil von der Motivation und der konsequenten Mitarbeit des Patienten/der Patientin ab.

Zu den Nachteilen von herausnehmbaren Zahnspangen zählen vor allem eine tendenziell längere Behandlungsdauer sowie die Gefahr von Verlust oder Beschädigung der Zahnspange.

Beispiele für herausnehmbare Apparate:

Aktive Platten

Aktive Platten wirken durch anhaltenden Druck, der meist von Nachstellschrauben auf einer dem Gaumen des Patienten/der Patientin angepassten Kunststoffplatte ausgeht. Durch regelmäßiges Nachstellen dieser Druck- oder Zugschrauben kann der Kiefer gedehnt und der Zahnbogen erweitert werden.

Funktionskieferorthopädische Apparate (FKO) (Aktivator/ Bionator/Funktionsregler)

Das Wirkprinzip der FKO unterscheidet sich grundlegend von dem Aktiver Platten: Hier werden ausschließlich körpereigene Kau- und Muskelkräfte eingesetzt bzw. umgelenkt, um eine Bissverschiebung und -nivellierung zu erreichen.

Retentionsschienen

Retentionsschienen dienen der Sicherung der Zahnstellung im Anschluss an eine aktive kieferorthopädische Behandlung.

Aligner

Aligner sind nahezu unsichtbare Schienen, mit denen auch bei Erwachsenen Zahnfehlstellungen behandelt werden können.

Mundvorhofplatten

Diese lose, schnullerähnliche Platte wird vor allem bei Kleinkindern eingesetzt, um die Mund- und Kiefermuskulatur zu stärken und unerwünschte Angewohnheiten wie das Nuckeln am Daumen oder Schnuller abzugewöhnen.

Festsitzende Zahnspangen