Univ.-Prof. DDr. med. Erwin Jonke

Zahnspangen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene Privat und alle Kassen

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Zahnspangen – Welche Arten gibt es?

Außenliegend, innenliegend, festsitzend oder abnehmbar: Es gibt sehr viele verschiedene Arten von Zahnspangen. Diese kommen je nach Zahnfehlstellung und Alter zum Einsatz.

Die Kieferorthopädie ist ein Feld, welches sich rasant weiterentwickelt hat. Dank dieser Entwicklung steht den KieferorthopädInnen eine große Auswahl an Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Heutzutage können sie aus einer Vielfalt von Korrekturmaßnahmen bei Zahnfehlstellungen wählen. Welche diese sind und für wen sie sich eignen, wird hier vorgestellt.

Der Klassiker: Die festsitzende Zahnspange

Diese Variante ist wohl die, die man am häufigsten mit dem Begriff „Zahnspange“ verbindet – nicht zuletzt deswegen, weil man sie rund um die Uhr außen an den Zähnen trägt und sie daher immer sichtbar ist. Dies bringt auch einen entscheidenden Vorteil mit sich: Die Apparatur kann 24 Stunden am Tag Druck auf die Zähne ausüben und sie in die richtige Position bringen. Sie wird vor allem bei Jugendlichen und Erwachsenen für Fehlstellungen im bleibenden Gebiss eingesetzt. Hierbei kommen Metall-, Keramik- und Kunststoffbrackets zum Einsatz. Bei dieser Art der Zahnspange muss man besonders auf die richtige Mundhygiene achten, denn zwischen Brackets und Schienen können sich leichter als auf glatten Zahnoberflächen Speisereste ansammeln.

In letzter Zeit gibt es auch die Möglichkeit, die Brackets statt an der Zahnaußenseite innen anzubringen, wodurch man die Zahnspange nicht mehr sieht. Diese Art bezeichnet man als „linguale Brackets“. Die Methode wird vorrangig bei Erwachsenen eingesetzt.

Herausnehmbare Spangen für ein Gebiss im Wachstum

Viele kennen sie vor allem noch aus der Volksschulzeit: Sogenannte herausnehmbare Zahnspangen. Dabei handelt es sich unter anderem um Platten, die im Innenraum des Mundes angebracht werden, um entweder auf Ober- oder Unterkiefer bzw. auf beides Druck auszuüben und so die Zähne in ihre richtige Position zu rücken. Die mit herausnehmbaren Spangen behandelbaren Fehlstellungen beschränken sich auf einige einfache Korrekturen, da sie die Zahnwurzelstellung nicht verändern können. Deswegen werden sie auch vor allem bei Kindern und Jugendlichen eingesetzt.

Für das bleibende Gebiss kann auch das Anbringen von Aligner-Schienen in Frage kommen. Bei dieser Behandlungsmethode handelt es sich um eine speziell für den Patienten/die Patientin maßgefertigte Serie von durchsichtigen Kunststoffschienen, die man regelmäßig trägt und wechselt. Der entscheidende Vorteil ist dabei, dass man die Schienen problemlos beim Sport, Essen oder Zähneputzen herausnehmen kann. Die bei festsitzenden Zahnspangen weit aufwändigere Zahnpflege reduziert sich zudem auf das gewöhnliche Maß an Mundhygiene. Um einen Behandlungserfolg zu garantieren, sollten sie jedoch mindestens 23 Stunden am Tag getragen werden.